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GPW Zeitsprung
Faszination traditioneller Bogenbau
Was ist traditioneller Bogenbau?

Traditioneller Bogenbau zählt zu den ältesten Handwerkstätigkeiten unserer Kulturgeschichte, der erste Bogen wurde schon in der Altsteinzeit vor ca. 20.000 Jahren angefertigt.

Die Mehrheit aller Bogen in der Geschichte des Menschen waren Selfbows, Bogen die nach dem Faser- bzw. Wuchsverlauf des Baumstammes aus einem Stück Holz heraus gearbeitet wurden. Bei dem Bogen liegen die Jahrringe des Stammes im Bogenschaft, der Bogenrücken (die Vorderseite des Bogens) besteht über die ganze Länge des Bogens aus einem vollständig erhaltenen bzw. herausgearbeiteten Jahrring. Einige wenige historische Exemplare zeigen, dass Bogen auch mit stehenden Jahrringen im Bogenschaft gefertigt wurden.
Nachdem das Pferd als Reittier entdeckt wurde, entstanden kurze Reflexbogen, die auf Grund der sehr hohen Belastungen mit Tiersehnen und Hornplatten verstärkt wurden. Diese Reflexbogen fanden Verwendung bei den asiatischen Reitervölkern wie z.B. den Skyten, Parter, Mongolen und Hunnen jedoch auch in Nordafrika und bei den nordamerikanischen Indianern wie z.B. den Plainsindianern und den Inuit.
Die Herstellmethode eines Selfbows aus einem Stück Holz hat sich im Wesentlichen, seit der Entdeckung dieser Waffe nicht verändert. Ob aus Silex (Feuerstein) oder Stahl, die Funktion der Werkzeuge blieb weitgehend unverändert.

Auch heute noch ist die Herstellung eines Bogens reinste Handarbeit in ihrer ursprünglichsten Form und ist mit heutigen Handwerksberufen nicht zu vergleichen.

"Ein Tischlermeister der 20 Jahre in seinem Beruf tätig war, brachte es im Rahmen eines unserer Workshops wie folgt zum Ausdruck: Ich fühle mich wie im ersten Lehrjahr und lerne Holz neu kennen."

Mit dieser Art des Bogenbaus tauchen Sie in eine Welt unserer Kulturgeschichte ein, die dem modernen Menschen gänzlich unbekannt ist. Viel Zeit, Geduld, Erfahrung, die Sprache des Holzes, Intuition, Instinkt, handwerkliches Geschick, Kreativität und Harmonie zwischen Körper und Geist in der Motorik sind Voraussetzung, einen guten Bogen zu bauen und im Ansatz stellen sich diese Fähigkeiten bei Ihnen unter professioneller Anleitung, schon im Rahmen unserer Workshops ein.

Sie tauchen ein in die Welt Ihrer Vorfahren.

In unseren Workshops erhalten Sie Einblick in eine handwerkliche Präzision bei der Messmittel die geringste Rolle spielen. Das geschulte menschliche Auge als auch das Nervensystem der Fingerkuppen ist in der Lage, in Abstimmung mit der Intuition, Abweichungen von wenigen 1/10 mm zu erfassen.

Sie erfahren ein Stück der Sprache des Holzes, das Ihnen sagen wird, wie Sie den Bogen bauen dürfen und können und worauf  es ankommt. 

Viele unserer Teilnehmer tauchen so tief in diese Arbeit ein, dass sie ihr Umfeld kaum noch wahrnehmen.

Traditioneller Bogenbau besitzt meditative und therapeutische Aspekte. Häufig erleben wir, wie stressbelastete Menschen wenigstens für den Augenblick ihre Ruhe finden.

Wir freuen uns auf Sie und Ihre neue Erfahrung.


Der Wertinhalt des traditionellen Bogenbaus und des intuitiven Bogenschießens

Traditioneller Bogenbau und
intuitives Bogenschießen
verbindet Geist und Körper


  • Fördert und festigt das intuitive Verhalten
Die Mehrheit aller Entscheidungen, die ein Mensch trifft, sind intuitive Entscheidungen, gleichermaßen im Beruf, wie im Privatleben. Sicherheit und somit Vertrauen in die eigene Intuition verkürzt Entscheidungsprozesse und erhöht deren Effizienz
  • Verbessert die Konzentrationsfähigkeit
Die Fähigkeit des Fokussierens und die Konzentrationsfähigkeit werden trainiert. Dies ermöglicht alle Kräfte auf einen Zielpunkt auszurichten und präzise sowie effiziente Ergebnisse zu erzielen.
  • Verbessert die Feinmotorik
Ob im Bogenbau oder beim Bogenschießen registriert das Unterbewusstsein die Motorik und Körperposition im Abgleich zu Entfernungen  und Abweichungen und speichert diese im Zusammenhang mit Erfolg oder Misserfolg ab. Beim Wiederholen der Vorgänge korrigiert und steuert das Unterbewusstsein die Abläufe mit sehr hoher Präzision.
  • Ist Problemlösungs- und Motivationstraining
Die Individualität des Körpers, Geistes und der natürlichen Materialien stellen den Menschen fortlaufend neue Herausforderungen, die gelöst werden müssen. Traditioneller Bogenbau und intuitives Bogenschießen trainiert das Unterbewusstsein als auch das Bewusstsein Abweichungen in kürzester Zeit zu erfassen, die Ursachen zu erkennen, Korrekturen einzuleiten und Erfolge sicherzustellen, es gibt immer einen Weg seine Ziele zu erreichen. Erfolgssicherung ist Motivationssicherung. Eine außergewöhnlich hohe Motivation ist das Bewusstsein in einer jahrtausendealten Methodik ohne moderne technische Hilfsmittel ein präzises Gerät angefertigt zu haben und dies zu handhaben.
  • Ist Sport
Traditioneller Bogenbau und intuitives Bogenschießen erfordern eine hohe Kraftaufwendung, eine Vielzahl von Muskeln werden trainiert.
  • Ist Meditation
Fokussierung, Konzentration und sich zyklisch wiederholende Abläufe besitzen einen hohen, meditativen Aspekt. Zeit spielt keine Rolle. Ungeduld führt mit fast absoluter Sicherheit zum Misserfolg. Der Bogenbauer und Bogenschütze lernt seine Ungeduld zu beherrschen. Bei einigen Menschen führen diese Aspekte soweit, dass sie ihr Umfeld nur noch tangierend wahrnehmen und in kürzester Zeit innere Ruhe sowie Entspannung eintritt.
  • Und nicht zu vergessen...
...traditioneller Bogenbau und intuitives Bogenschießen ist ein spannender Weg zum Ursprung und in die Geschichte sowie ein Weg zur Natur. Es macht Spaß, ist Abenteuer bei Lagerfeueratmosphäre und ist von jungen Jahren bis ins hohe Alter ein intensives Gemeinschaftserlebnis mit vielen bleibenden Erinnerungen.
  • Therapeutischer Nutzen

Alle bisher beschriebenen Aspekte besitzen einen hohen therapeutischen Wert bei Kindern wie für Erwachsene wie z.B. aus stark stressbelasteten Berufen und bei Burn-Out-Gefährdung.

Werkzeuge und Materialien Traditioneller Bogenbau


Bogenrohling aus Hickory
Bogenrohling aus Esche Manau-Stab
Pfeilmaterial
Sehnenmaterial
Das einzige "unnatürliche"  Material, das wir verwenden ist Dacron B50 für die Sehne

Bild folgt in Kürze
Werkzeuge
Unterarmschutz, Pfeilköcher,
Handschutz
(nur Premium-Workshop)
Workshopinhalte Traditioneller Bogenbau
Eschestave


Aus solchen Spalthölzern (Staves) werden traditionelle Bogen herausgearbeitet. Eine Ausnahme sind Hickory- und Manaubogen, bei diesen sehr zugfesten Holzarten, wird der Bogen aus einem Kantholz geschnitten bzw. bei Manau aus einem Rundholz.
Auswahl der Jahrringe

Sie erfahren, welche Holzarten für den Bogenbau geeignet sind, wie der Bogen in das Holz gelegt wird (Lage des zukünftigen Bogens im Holz), was Ihnen die Jahrringe sagen und wie ein guter, zugfester Bogenrückenjahrring auszusehen hat.
Freilegen des Bogenrückenjahrrings

Nach einer kurzen Vorführung und Anleitung arbeiten Sie mit einem Ziehmesser den späteren Bogenrücken aus dem Holz (bei Hickory und Manau entfällt dieser Arbeitsgang). Ihr Nervensystem und Ihre Augen erfassen die Konsitenz des Holzes, seine Schnittfähigkeit, Faserverlauf, seine harten und weichen Regionen. Das Holz sagt Ihnen, wie Sie mit ihm umgehen dürfen, Sie erkennen den Charakter des Holzes.
Anzeichnen des Bogens und Bogenkonturen herausarbeiten

Die Kontur des Bogenrohlings wird angezeichnet und herausgearbeitet. Eschebogen bzw. -Rohlinge haben eine grössere Bearbeitungszugabe, da evtl. noch der Jahrring freigelegt werden muss und dieser nach dem Wuchs- bzw. Faserverlauf aus dem Holz gearbeitet wird (s. Galerie Werkzeuge und Materialien).
Bodentiller

Die wichtigste Tätigkeit des Bogenbauers beginnt - das Tillern. Der Tiller ist das Biegedesign der Wurfarme und entscheidet über Bruch- und Leistungsfähigkeit des Bogens. Der Bodentiller ist ein grober Vortiller in dem der Bogenbauch (die Innenseites des Bogens) abgearbeitet wird und unter Druck gegen den Griffbereich laufend überprüft wird.
Sehnenkerbe einarbeiten

Sie arbeiten die Sehnenkerbe in die Wurfarmenden und erfahren worauf es ankommt.
Flämisch-Spleiss-Sehne

Sie fertigen eine Flämisch-Spleiss-Sehne, diese wird auch für das Tillern benötigt.
Das Tillern
Der Bogenbauch wird in unzähligen kleinen Arbeitsschritten abgearbeitet und immer wieder der Tiller am Tillerbrett geprüft, bis das richtige Biegedesign und ein für Sie ideales Ausziehgewicht erreicht sind. Das Tillerrn entscheidet über "guter Bogen, schlechter Bogen oder Brennholz". Sie werden einen guten Bogen mit nach Hause nehmen.
Griff herausarbeiten

Sie arbeiten den Griffbereich aus dem Holz und erfahren worauf es ankommt.
Bogen finishen

Durch Abrunden, Schleifen und Imprägnieren geben Sie dem Bogen Ästhetik.
Pfeile anfertigen

Sie erfahren, wie ein Pfeil entsteht und wie wichtig es ist, den Pfeil auf den Bogen abzustimmen.
Bogenschießen

Der Höhepunkt - der erste Schuss mit dem selbstgefertigten Bogen.

In den Pausen und am Abend können Sie es sich gemütlich machen und erfahren noch viel mehr über die Geschichte des Bogens, seinen Einfluss auf unsere Kultur und den Menschen.

















































































































































































































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Bogen nach Ihren Wünschen und Vorstellungen - historische Nachbauten - Pfeile - Köcher - Zubehör - Staves
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